
Ich weiß nicht, wie es in anderen Städten aussieht, in Düsseldorf ist es jedenfalls problematisch, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Habe über das leidige Thema ja schon mehrfach hier berichtet.
Nachdem ich vor drei Jahren meinen Rollstuhl- Versorger gewechselt hatte, lief ja zunächst auch alles glatt. Der neue Versorger hatte einen kompetenten Techniker, man konnte mit ihm Termine absprechen, die eingehalten wurden. Dann vor eineinhalb Jahren bekam die Frau des Technikers ein Kind, natürlich war die Freude allseits groß. Papa nahm dann die Elternzeit in Anspruch – und vorbei war es mit dem guten Service. Ein neuer Techniker wurde nicht eingestellt.
Vor etwa einem Jahr ging dann der Antrieb meines „Terra“ Elektro- Rollstuhls kaputt. Der Versorger holte ihn ab. Dann geschah vier Wochen lang nichts, außer Vertröstungen. Als ich ungeduldig wurde, versprach man, den Rollstuhl zum Hersteller zu schicken (Bischoff& Bischoff, Buettchenbunt.de hat darüber berichtet). Das dauerte aber auch wieder, wie ich bei einem Erkundigungsanruf bei B&B erfuhr. Als der Rollstuhl dann endlich dort ankam, wurde die notwendige Einstellung der Bowdenzüge vorgenommen und schon am gleichen Nachmittag war der Rollstuhl schon wieder auf dem Weg nach Düsseldorf. Um zwei Bowdenzüge zu justieren eine Reise durch halb Deutschland auf Kosten der Krankenkasse.
Als sich vor einigen Wochen die gleiche Störung ankündigte: er kuppelte nicht sauber aus, so daß er nur sehr schwer zu schieben war, er zog beim Fahren nach links, die Akkus wurden zu schnell leer, fragte ich bei der Kasse nach, ob ich erneut den Versorger wechseln könne, weil ich nicht vorhatte, wieder sechs Wochen ohne Rollstuhl dazusitzen.