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Düsseldorf: Straßenbahnverbindung in den Medienhafen

Ab Montag wird die neue Straßenbahntrasse in den Medienhafen gebaut. Sie soll noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.

Zunächst wird dann die Linie 704 ab Bilker Kirche über die Strecke der 708 durch die Gladbacher Straße fahren, biegt jedoch an deren Ende nicht nach Süden, Richtung Hamm ab, sondern fährt geradeaus über die Franziusstraße in den Medienhafen. Dort endet sie in der Gleisschleife an der Holzstraße. Auf unserer Luftaufnahme kann man den Verlauf der neuen Trasse genau erkennen.

Die neue Linie bekommt zwei behindertengerechte Haltestellen, in der Franziusstraße heißt die Haltestelle "Speditionsstraße" und liegt zwischen der Speditions- und der Kaistraße, die Schleife an der Holzstraße heißt dann "Kesselstraße". Die Haltestellen werden mit modernen dynamischen Fahrgastanzeigen, die auf Knopfdruck die Anzeige vorlesen, sowie Videoüberwachung zur Sicherheit der Fahrgäste ausgerüstet.

Nach Inbetriebnahme der U- Bahn Wehrhahn- Linie im Jahr 2015 wird voraussichtlich die Linie 707 diese Strecke befahren und damit den Hafenbereich besser an den ÖPNV anbinden. Die Einrichtung der neuen Linie dient auch der Entwicklung des westlichen Hafengebiets, welches bisher zwar erschlossen, aber noch weitgehend ungenutzt ist.

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Endlich wieder besser hören

Tobias Steinhäußer Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Gesellschaft

Rund 17 Millionen Menschen hierzulande sind schwerhörig. Bei vielen ist die Erkrankung so stark ausgeprägt, dass eine normale Hörhilfe nicht mehr ausreicht. Künftig soll ein ambulant implantierbares Gerät das Hörvermögen der Patienten verbessern.

»Wie bitte? Ich kann Sie nicht verstehen. Können Sie bitte lauter reden?« Wer sein Gegenüber nur noch mit Mühe versteht, gerät nicht nur schnell ins soziale Abseits, sondern auch in gefährliche Situationen – etwa im Straßenverkehr. Eine Hörhilfe ist daher für die Betroffenen – in Europa ist das fast jeder Zweite über 65 Jahre – unverzichtbar. Bei stark Hörgeschädigten stoßen jedoch herkömmliche, hinter der Ohrmuschel getragene Geräte an ihre Grenzen. Den Betroffenen hilft nur ein Implantat, das den Klang mehr verstärkt als klassische Systeme und das sich durch eine bessere Tonqualität auszeichnet. Das Problem: Diese Mittelohrimplantate lassen sich nur in mehrstündigen Operationen einsetzen. Die aufwändigen Eingriffe sind risikoreich und teuer – sie werden daher nur selten durchgeführt. Doch die Patienten dürfen hoffen: Derzeit arbeiten Wissenschaftler an einem neuartigen Hörgerät, das sich wesentlich einfacher implantieren lässt und daher für viele erschwinglich wird.

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Düsseldorf: Street Art, Grafitti

Zu Ostern gab es wieder eine neue Ausstellung in der "Open Air Gallery" ich wünsche viel Freude beim Betrachten. Mit Worten halte ich mich zurück, da die Kunstwerke für sich sprechen:

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Erster Nachwuchs im Wildpark Grafenberger Wald

Der erste Nachwuchs des Jahres hat sich im Wildpark bei den Wildschweinen eingestellt. Vor gut einer Woche haben drei Bachen insgesamt 16 Frischlinge bekommen. Gut behütet unter den Augen der Muttertiere erkunden die Frischlinge mittlerweile munter bis übermütig ihre nähere Umgebung. Im Wildschweingehege kann man sie dabei auch schon gut beobachten.

Im Durchschnitt bekommt eine Bache etwa 4 bis 8 Frischlinge, die gerade in den ersten Tagen keine nasskalte Witterung mögen, da sie sehr empfindlich auf Auskühlung reagieren. Anfangs ernähren sich die Frischlinge nur von Muttermilch, können aber schon bald pflanzliche Nahrung aufnehmen. Das Jugendkleid der Wildschweine ist braungelb gestreift und bietet eine ausgezeichnete Tarnung. Der Nachwuchs wird von den Bachen energisch gegen mögliche Feinde verteidigt.

Der Wildpark ist zurzeit täglich von 09 bis 18 Uhr, natürlich auch an allen Ostertagen, geöffnet.

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ConhIT: Fraunhofer zeigt vernetzte EFA-Anwendungen


Britta Klocke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST

Fachmesse ConhIT in Berlin, vom 9. bis 11. April 2013

Die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitssystems hängt auch davon ab, wie gut es gelingen wird, dass Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen und Einrichtungen über Sektorengrenzen hinweg zusammen arbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse über einen Patienten austauschen. Die Elektronische FallAkte (EFA) gibt diesen Kooperationen seit einigen Jahren eine technische Basis, um den Datenaustausch datenschutzkonform und sicher zu ermöglichen. Nun entstehen immer mehr konkrete Anwendungen auf Basis dieser „Datenautobahn“. Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt auf der ConhIT (Halle 2.2, Stand C-111) Lösungen für die mobile Nutzung, für verteilte Konferenzen, für die Reha und für regionale Netze vor.

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Düsseldorf: E- Bike- Ladestation am Rheinufer

Oberbürgermeister Dirk Elbers und Stadtwerkevorstand Rainer Pennekamp eröffnen "Tankstelle" für Elektrofahrräder

Elektromobilität gewinnt als alternative, umweltschonende Fortbewegungsart auch in Düsseldorf mehr und mehr an Bedeutung. Inzwischen sind laut dem Amt für Verkehrsmanagement auch viele Menschen in der Stadt auf Elektrofahrrädern, so genannten E- Bikes, unterwegs. Oberbürgermeister Dirk Elbers, Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller und Rainer Pennekamp vom Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf AG haben am Dienstag, 26. März, die erste öffentliche Ladestation für E-Bikes am Rheinufer in Betrieb genommen.

"Für Nutzer von Elektrofahrrädern ist es schon heute ohne Schwitzen möglich, die Landeshauptstadt und ihre Innenstadt zu erreichen. Die Rheinuferpromenade ist Teil einer der wesentlichen touristischen aber auch alltäglich genutzten Fahrradachsen durch Düsseldorf entlang des Rheines.

Während Radfahrer aus nah und fern eine mehrstündige Pause in der Innenstadt oder der Rheinufergastronomie einlegen, kann das Fahrrad an der Ladestation auftanken. Das ist die Idee der ersten Ladestation für Elektrofahrräder im öffentlichen Raum in Düsseldorf", erklärte Oberbürgermeister Dirk Elbers bei der Eröffnung der Station.

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Gesund ins hohe Alter

Logo der Jacobs Universität Bremen

Judith Ahues
Jacobs Universität Bremen

Neue Medien können älteren Menschen helfen, gesund zu werden und zu bleiben

Internet, SMS und Smartphones können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Ältere bei der Gesundheitsförderung zu unterstützen. Sogenannte Expertensysteme gehen individualisiert auf Besonderheiten des Nutzers ein. Sie geben dem Nutzer Fragen und Aufgaben vor. Eine Forschergruppe um Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitspsychologie an der Jacobs University, hat herausgefunden, dass durch den Einsatz neuer Medien gesundheitsschädliche Verhaltensweisen, wie rauchen und Bewegungsmangel positiv beeinflusst werden konnten. Der wichtigste Effekt hierbei ist es, gesunde Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu etablieren und im Tagesablauf zu verankern.

In unserer Gesellschaft werden in Zukunft zunehmend mehr ältere Menschen leben. Daher nimmt auch die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung zu: Es gilt, gesundheitliche Ressourcen aufrechtzuerhalten und Verschlechterungen im Gesundheitszustand vorzubeugen. Neue Medien können ohne großen persönlichen Aufwand dabei helfen, sich Ziele zu setzen und einen gesunden Lebensstil aufzubauen und zu erhalten. Vor allem bei älteren Menschen und im Bereich der Rehabilitations-Nachsorge stellen mangelnde Zeit und große Entfernungen zum Behandlungsort häufige Probleme dar, die der Einsatz von neuen Medien aufhebt oder zumindest vermindert.

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Düsseldorf: Der Tausendfüßler wird zerkrümelt

Heute morgen überraschte mich die Rheinbahn: in der Straßenbahn sitzend erfuhr ich, daß der Jan Wellem- Platz inzwischen komplett gesperrt ist und daß die Bahnen daher "weiträumig" umgeleitet werden. Weiträumig heißt in diesem Fall, daß alle Bahnen irgendwie über die Station Hauptbahnhof fahren...

Ich nutzte also die Gelegenheit, an der nächsten Station auszusteigen, um dann kreuz und quer bis zur Börse vorzudringen. Hier entstand das erste Foto des nun zum größten Teil in Trümmern liegenden Tausendfüßlers:

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Teezeremonie

Darjeeling, Teeplantage; Foto: Kristian Frisk

Die Schale Tee in meiner Hand
spiegelt eine Kiefer
und der Dampf
zieht nebelgleich
wie über einen Bergsee hin.

Frauen früh -
durch feuchtes Gras
hinauf zur Sonne steigen
flinke Hände pflücken Tee
Blatt für Blättchen von dem Strauch
später in der Sonne trocknend
diese Frucht vom Dach der Welt.

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Kompaktes Radar mit Durchblick

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Britta Widmann Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Gesellschaft

Durch Holz, Pappe oder Kunststoff schauen – das gelingt dem menschlichen Auge nicht. Was uns verborgen bleibt, macht ein kompaktes, modular aufgebautes Radar sichtbar: Der Millimeterwellensensor durchdringt nicht transparente Stoffe. Er sendet im Hochfrequenzbereich zwischen 75 und 110 GHz und eignet sich für unterschiedlichste Anwendungsbereiche – von der Flugsicherheit über die Logistik und Industriesensorik bis hin zur Medizintechnik. Einen Prototyp des Radars präsentieren Fraunhofer-Forscher vom 8. bis 12. April auf der Hannover Messe in Halle 2, Stand D18.

Langsam, ganz langsam nähert sich der Rettungshubschrauber der Bergwacht der Unfallstelle. Kurz zuvor war ein Notruf von zwei Schneeschuhwanderern am Stützpunkt eingegangen. Einer der beiden Männer hatte sich verletzt, ein Abstieg war nicht mehr möglich. Vorsichtig setzt der Pilot zur Landung an. Ein riskantes Manöver – Neuschnee erschwert den Landeanflug. Durch den Rotorabwind wird der weiche, lockere Schnee aufgewirbelt, binnen Sekunden bildet sich eine Schneeglocke um den Hubschrauber. Bei diesem Whiteout verliert der Pilot jeden Bezugspunkt, er weiß nicht mehr, ob es bergauf oder bergab geht. Künftig sollen solche schwierigen Landemanöver problemlos gelingen: Forscher vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF, für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM entwickeln gemeinsam ein Radar, das trotz Schneewolken, Staub oder Nebel exakte Höhen- und Bodenabstandsdaten als Landehilfe liefert. Dieses Radar arbeitet mit Millimeterwellen im Frequenzbereich von 75 bis 110 GHz – dem W-Band – und kann selbst bei schwierigen Sichtverhältnissen auch kleine Objekte aus der Distanz erkennen. Die Reichweite beträgt bis zu drei Kilometer. Im Gegensatz zu optischen Sensoren durchleuchtet der Millimeterwellensensor alle dielektrischen, also elektrisch schwach- oder nichtleitenden, nichtmetallischen und nicht transparenten Stoffe wie Kleidung, Kunststoffplatten, Papier, Holz oder eben Schnee und Nebel.

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